Am 22. Januar 2026 berichtete George M., langjähriger interkultureller Mitarbeiter in Thailand, von seinen Erfahrungen, welche Unterschiede zwischen "nicht‑verletzlichen" und "verletzlichen" Missionaren verdeutlichen. So betonte er beispielsweise, wie unterschiedlich die Dynamik ist zwischen der Einladung anderer zu uns und uns selbst von denjenigen einladen zu lassen, denen wir dienen wollen.

Bei anderen Gast zu werden bedeutet, Kontrolle abzugeben. George forderte uns außerdem auf, darüber nachzudenken, ob wir manchmal Unangemessenes tun – nur weil es uns vertraut ist und wir es gut könnten. Er fragte, ob wir bereit wären, das Angemessene zu tun, auch wenn wir es schlecht täten. Dies ermutige uns, die Grundlage für angemessenes Handeln in der Abhängigkeit von Christus zu suchen. Zur Veranschaulichung erzählte er Geschichten aus seinem eigenen Leben. Der dritte Punkt war die Einführung in das Modell des „bewusst kompetenten Lernens“, das einen inneren Prozess beschreibt: beginnend damit, dass wir uns nicht bewusst sind, Unangemessenes zu tun, über vier Wachstumsstufen hinweg bis dahin, das Angemessene wie selbstverständlich zu tun.
Über den Redner
George M. lebt und arbeitet seit 1991 in Asien. Beruflich ist er im IT-Bereich tätig. Als Vater von drei Kindern und Großvater von zehn Enkelkindern ist er durch schwere Zeiten eng mit seiner lokalen Gemeinschaft verbunden. Seine erste Frau kämpfte neun Jahre lang gegen Krebs und verstarb schließlich daran. Die Unterstützung der örtlichen Gemeinschaft in Asien hat ihn tief bewegt und seine Hingabe für das Reich Gottes nachhaltig geprägt.






